1806 bis 1808

Reinhartshausen wird bayerisch

Die hohe Politik macht auch vor dem Dorf Reinhartshausen, das zum Besitz des Fürstentums Babenhausen gehört, nicht Halt:

 

„Großes Staatswappen des Königreichs Bayern“. - Quelle: http://www.hot.ee/wappenrolle/777BayernGMW.jpg

„Großes Staatswappen des Königreichs Bayern“. – Quelle: http://www.hot.ee/wappenrolle/777BayernGMW.jpg

1803 wird die Baierische Provinz Schwaben unter der Landesdirektion in Ulm aus schwäbischen Gebieten, die durch den Reichsdeputationshauptschluss  vom 25. Februar 1803 an Bayern fielen, gebildet. Teile wurden allerdings erst später nach dem am 26. Dezember 1806 geschlossenen Friedensvertrags von Pressburg bayerisch.

 

Bis September 1806 gehört das Landgut Reinhartshausen zur Markgrafschaft Burgau und damit zum erzherzoglichen Verwaltungsbezirk Vorderösterreich. Somit waren die Reinhartshauser Einwohner einmal herrschaftsrechtlich „Österreicher“.

 

Am 15. September 1806 nimmt das Königreich Bayern das Fürstentum Babenhausen formell in Besitz. Seit diesem Zeitpunkt sind die Reinhartshauser Bürger „Königlich-bayerische Bayern“ und leben bis 1837 im Verwaltungsbezirk Oberdonaukreis.