1316 bis 1479

Erstmalige Erwähnung des Ortsnamens „Renhartshausen“

Der Name „Renhartshausen“ wird am 14. Februar 1316 in einer Kaufbrief-Urkunde erstmals erwähnt. Verkauft wurden 2/3 des Großen und des Kleinen Zehnts durch Ludwig und Ulrich von Hagenbach {Vater und Sohn} an Conradt den alten Zingiesser von Augspurg; Eigentümer bleibt aber Hermann Speth von Vaymingen {Faimingen}.

1316 fertigt Hermann Speth von Vaymingen als Bestätigung des vorgenannten Verkaufs an Conradt Zingiesser von Augsburg einen Lehensbrief aus.

 

1353 gehen die genannten 2/3 Zehnt an die Herren von Laber in der Oberpfalz über.

 

Augsburger Silber-Pfennig (ca. 0,7-0,8g) um 1400

Augsburger Silber-Pfennig (ca. 0,7-0,8g) um 1400

Mit der Urkunde vom 23. April 1355 erwirbt Ulrich Ilsung [aus Augsburg] in Gemeinschaft mit seinem Mitbürger Bertold Bach von Agnes, der Witwe Gottfrieds von Wellenburg, und ihrem Sohn Hermann weitere zehn Güter. Dies sind der Meierhof, 9 Hofstätten und der Ziegelstadel.

Ferner das Gericht, die Ehaften sowie die Vogtei über das Kirchen- und Pfarrgut nebst Zehenten und dem Widdem.

Der Preis beträgt 195 Pfund Augsburger Pfennig.

 

1371 verkauft Heinrich Bach [Sohn des Bertold Bach] und dessen Ehefrau Katharina, geb. Langenmantel, das Dorf für 500 Gulden an Peter Egen und Konrad Gwerlich, beide Bürger in Augsburg.

 

Das Dorf bleibt bis zum Samstag nach dem Fronleichnamstag im Jahr 1479 im Besitz der Familien Egen und Gwerlich.