Das ganze Dorf feiert 700 Jahre Reinhartshausen

Brav müssen die Reinhartshauser Bürger während der letzten 700 Jahre gewesen sein, wie sonst ist es zu erklären, dass trotz unzähliger Wetterkapriolen in den letzten Tagen ausgerechnet in Reinhartshausen bei bestem Festwetter gefeiert werden konnte? Pfarrer Kresimir Gagula jedenfalls betonte im festlichen Dankgottesdienst für das jahrhundertelange Bestehen des Ortes, dass die letzten 700 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung für die gottesfürchtigen Bürger des kleinen Ortes nicht immer leicht gewesen seien. „Manchmal hätte man sicher verzweifeln können“, so der Geistliche. „Aber immer wieder haben die Menschen es geschafft, schwierige Zeiten zu überstehen.“ Was werden nun die nächsten einhundert Jahre bringen? Wird die Gemeinde dann noch so bestehen bleiben? Viele Fragen warf Pfarrer Gagula auf, doch nur die Zeit wird die Antworten bringen.
Eine Antwort darauf, ob in Reinhartshausen die Dorfgemeinschaft funktioniert, gab gleich das Festwochenende. Gemeinsam organisierten die Katholische Kirchenstiftung St. Laurentius, der Krieger- und Soldatenverein, die Freiwillige Feuerwehr, der Reit- und Fahrverein, die Auerhahnschützen und der Sportverein schon am Samstagabend die „Riatser Dorfnacht“ im Pfarrgarten. Über 300 Besucher feierten bis in die frühen Morgenstunden, genossen Spezialitäten vom Grill und so manchen feinen Tropfen aus der Bar und machten es sich bei Livemusik von Nobby und Birgit im Pfarrgarten gemütlich.
Die Plätze im Zelt reichten kaum aus, um alle Besucher zu beherbergen
Am Sonntag ging es mit einem feierlichen Festgottesdienst weiter, den das Staudenecho mit wunderbarer Musik umrahmte. Das Mittagessen im Pfarrgarten konnte bei strahlendem Sonnenschein und Sommertemperatur genossen werden. Gut so, denn die vielen Plätze im Zelt reichten kaum aus, um alle Besucher zu beherbergen, und so konnten im Garten unter freiem Himmel noch etliche Bierzeltbänke aufgestellt werden.
Beliebt bei den Kindern war die Hüpfburg, und auch beim Kinderschminken gab es für die fleißigen Helferinnen kaum eine Pause. Für viele Kinder ging es dann weiter zum Ponyreiten, und die Erwachsenen konnten sich bei einer Kirchenführung die Schönheiten der Laurentiuskirche erklären lassen und noch einmal die Musik des Stauden-echos genießen. Allseits wurden die gelungene Organisation und das schöne Fest als würdiger Rahmen für das Jubiläum gewürdigt.
Die Katholische Kirchenstiftung als Hauptveranstalter des Dorffestes zeigte sich mit dem Erfolg mehr als zufrieden. „Wir freuen uns, dass so viele Menschen gekommen sind“, so Vorsitzende Eva Schulz-Zikeli. „So ist es ein wunderschöner Tag geworden.“ Und mit dem Genuss der warmen Sonnenstrahlen ließ es sich im grünen Pfarrgarten auch noch lange sitzen, ratschen und auf die letzten 700 Jahre zurückblicken.

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Die Vorbereitungen laufen ….

….. zur Riatser Dorfnacht.

Wir gewähren Ihnen einen exclusiven Einblick in die Versuchsküche der Dorfjugend. Kommen Sie am 04. Juni in den Reinhartshauser Pfarrgarten und testen Sie die Spezialitäten selber.

 

1 Die Grillmaster

Die Grillmaster

 

.... uuuund Cheeeeese

…. uuuund Cheeeeese

 

3

wirklich schon fertig

wirklich schon fertig

 

weiteres Belegen

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Saucenauswahl

Saucenauswahl

8

Mit viiiieeel Liebe

Mit viiiieeel Liebe

 

FERTIG!

FERTIG!

 

Vierteln...

Vierteln…

 

und bereit...

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zur Verköstigung

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neue Sauce kreieren

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neue Runde

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mit Veggie-Patty

mit Veggie-Patty

 

Sauce Eigenkreation

Sauce Eigenkreation

 

Geschmackstest

Geschmackstest

 

Musterbeispiel

Musterbeispiel

 

Belegen...

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Vorbereiten...

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Veggie-Patty aus der Pfanne zerfällt hoffentlich weniger

Veggie-Patty aus der Pfanne zerfällt hoffentlich weniger

 

Veggie-Burger

Veggie-Burger

 

perfekt!

perfekt!

 

Befestigung

Befestigung

 

es mundet!

es mundet!

 

Angebote für den Einkauf wälzen

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Der Nikolaus war schon da

An der Alten Schule in Reinhartshausen war der Nikolaus schon da. Auch er kam zu dem bunten Treiben zum Advent. Pfarrgemeinderat, Sportverein, Auerhahnschützen und Feuerwehr machten dies möglich. Wie fleißig und kreativ die vielen Bastlerinnen rund um Rosemarie Ulrich waren, konnte man im vollbestücktem Ausstellungsraum des Adventsbasars sehen, der heuer bereits zum 30. Mal stattfand. Der Erlös des Basars dient der Dachstuhlsanierung der Kirche St. Laurentius.

Nach einer Stärkung bei Kaffee und Kuchen lockten die Melodien der Bläsergruppe die Besucher an. Bei Musik und Geschichten warteten rund 40 Kinder und deren Angehörige geduldig auf den Nikolaus. Als dieser dann, begleitet von Knecht Rupprecht, vor der Schule auftauchte und den Kindern von seiner Vergangenheit erzählte und auch von ihnen Geschichten über den heiligen Mann erzählt bekam, war die Freude groß. Und dann gab es für jedes Kind noch ein Geschenk.


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Der Kaffee kommt mit der Eisenbahn

In Reinhartshausen verbindet ein Ehepaar seine Sammelleidenschaft mit seinem Traum von lockerer Erlebnisgastronomie. Dazu entsteht eine große Modelllandschaft von Anja Fischer / 24.11.2015

Eine Eisenbahn, die mitten durch das Lokal fährt und den Gästen die Bestellung direkt an den Tisch bringt – davon träumen nicht nur große und kleine Jungs. Wahr wird dieser Traum gerade in Reinhartshausen. Die Wirtschaft im Herzen des Bobinger Stadtteils gehört seit Anfang August Michael Forster und Helga Sommer, die dort gerade an ihrer ganz besonderen Art der Erlebnisgastronomie bauen. Kaum mehr wiederzuerkennen sind die Räume im Wirtsgebäude. Die alte Kegelbahn musste weichen, dort und im nebenliegenden Gastraum entstehen gerade mehrere Hundert Meter Schienenstrecke. Von der künftigen Modelleisenbahnlandschaft ist momentan erst der stabile Unterbau zu sehen.

Dort soll später tatsächlich auch die Eisenbahn bestellte Speisen und Getränke einmal an die benachbarten Tische fahren. „Es soll hier ein Erlebnis für die ganze Familie werden“, sagt Eisenbahnfan Michael Forster.

Bereits sieben Jahre lang hatte er einen ähnlichen Betrieb bewirtschaftet. Mit dem Tod seines damaligen Geschäftspartners endete diese Unternehmung – jetzt startet der ehemalige Modellbauer in Reinhartshausen noch einmal durch. Gemeinsam mit seiner Partnerin Helga Sommer hat er fast zwei Jahre lang nach passenden Räumlichkeiten gesucht.

Seit einigen Wochen wird im Haus fast jeden Tag umgebaut, gehämmert, gebohrt, geschraubt und gesägt. Vieles ist schon geschehen. So hat der ehemalige Gastraum mehr Fenster und damit ein freundlicheres Ambiente bekommen. Dazu kamen Durchbrüche zur nebenliegenden ehemaligen Kegelbahn. Die größte Veränderung allerdings ist in der Mitte des Raumes zu sehen. Dort steht schon eine Plattform, auf der etliche Gleise verlegt sind.

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